Gelegeschutz beim Großen Brachvogel


Foto: Natalie Meyer
Foto: Natalie Meyer

Im Rahmen dieses Projektes soll untersucht werden, ob die relativ kleine Population des Großen Brachvogels (ca. 300 Brutpaare in Schleswig Hol-

stein, davon ca. 100 Brutpaare in der Eider-Treene-Sorge-Niederung) mithilfe von Gelegeauszäunungen gefördert werden kann. Durch Einzäunen von 10 Gelegen könnten 10% der Population in der ETS unterstützt werden. Die Untersuchungen bauen auf den guten Erfahrungen mit dem Einsatz von Geflü-gelzäunen zum Schutz von Wiesenvogelgelegen beim Projekt "Prädatoren" auf.

In zwei Teilgebieten, dem Meggerkoog und der Bargstaller Niederung, in denen vergleichsweise zahlreiche Reviere des Großen Brachvogels vorliegen, wird während der Brutzeit ein Teil der Gelege durch Geflügelzäune vor Bodenprädatoren geschützt. Ein weiterer Teil wird unbeeinflusst gelassen. An allen in die Beobachtung eingehenden Gelegen wird der Bruterfolg kontrolliert.

Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt mit dem Michael-Otto-Institut im NABU in Bergenhusen.

Hier können sie den Zwischenbericht aus dem Jahr 2015 einsehen.

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Gelegeschutzsmaßnahmen beim Großen Brachvogel 2015
Gelegeschutzmaßnahmen beim Großen Brachv
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