Untersuchungen zur Prädation


Schutz einer Kiebitzkolonie vor Bodenprädatoren durch Geflügelelektrozäune im Börmer Koog
Schutz einer Kiebitzkolonie vor Bodenprädatoren durch Geflügelelektrozäune im Börmer Koog

 

Beutegreiferuntersuchung und Wiesenvogelschutz

Effizienzkontrollen im Rahmen des gemeinschaftlichen Wiesenvogelschutzes haben verdeutlicht, dass es in einigen Jahren zu extrem hohen Verlusten bei Gelegen und Jungvögeln der Wiesenvögel durch Beutegreifer (Prädatoren) gekommen ist. Wachsende Populationen von Raubsäugern wie Fuchs, Marder, Iltis, Hermelin, Mink und Marderhund, aber auch Rabenvögel stellen eine Gefahr für die am Boden befindlichen Gelege dar. Dadurch ist der Bruterfolg der Vögel bedroht.
Aus diesem Grund wurden zwischen 2009 und 2013 Untersuchungen zur Prädation in zwei verschiedenen Gebieten, dem Börmer Koog und dem Meggerkoog, durchgeführt. Mittels Fotofallen sollte die Art der Prädation geklärt werden. Hierzu werden mit Bewegungsmeldern und Infrarotsensor ausgestattete Fotokameras in die Nähe von Gelegen installiert, um die Prädatoren identifizieren zu können.

 

 

 

 

 

Hier ein eindeutiger Interessent an einem Gelege.....

Außerdem wurden mögliche Lösungswege getestet, indem einerseits Jäger Betonröhrenfallen erhielten, um die Raubsäuger stärker zu bejagen. Andererseits wurden die individuenstärksten Kolonien durch Elektrozäune vor Bodengreifern geschützt.  Zur Überprüfung der Effizienz der Maßnahmen erfolgte parallel eine Untersuchung zum Bruterfolg der Kiebitze.

Das Projekt hatte eine Laufzeit von 5 Jahren und wurde in Kooperation mit dem Michael-Otto-Institut in Bergenhusen durchgeführt.

HIer können Sie den Abschlussbericht des Projektes einsehen.

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HIer finden Sie den Abschlussbericht des Projektes
Untersuchung der Prädation in der ETS_Ab
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